Jetzt schlägt’s zweitausenddreizehn …

… schlimmer kommt’s nicht. Alle Messer über kreuz.” (Rio †1996)

Ein (weiterer) Weltuntergang ist überstanden. Und es ist viel passiert 2012.
Leider (oder zum Glück?) las man davon auf diesem Blog NIX. #ausgründen.

Zurüchblickend war das Jahr 2012 für mich ein sehr „politisches”.
Der von mir gefeierte Bundespräsident ist durch den vom Volke™ so sehr  geliebten Pfarrer aus der Zone ersetzt worden.
Und das Sauerland ist durch einen Link ersetzt worden.
Aber die Kraft ist geblieben. Ob dadurch die Freude auch? (oops…)

Ansonsten im Westen nichts neues? Doch!
Und noch viel mehr.
Ich habe weiter „Großstadtluft” geschnuppert.
Der Liebe wegen — und es gibt keinen besseren Grund.

Und ich muss gestehen, dass ich – mea culpa, mea maxima culpa – in diesem Jahr zum ersten Mal meinen Pflichten als Mitglied des Komitee für ÖPNV, Fußgänger und Radfahrer nicht nachgekommen bin und einer Sitzung fernbleiben musste. Ironischer weise waren einige nicht unerhebliche Verzögerungen in der Bus/Bahnverbindung Dortmund – Heiligenhaus der Grund, weshalb es zu dieser Totalausfall-Verspätung kam. Ich bitte dies zu entschuldigen …

Ich möchte auch nicht versäumen, den Initiatoren, Trägern und ehrenamtlichen Helfern des Bürgerbusses BB2 zu gratulieren und ein größtmögliches Lob für deren Engagement für die Stadt Heiligenhaus und insbesondere der Bürger im Nonnenbruch aus zu sprechen. Vielen Dank!

Zu erzählen gäb’ es noch viel. Doch ach, mir mangelt es an Zeit und Muße.

Daher wie jedes Jahr:

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Servus 2012

Hach, wie schnell doch so ein Jahr vergeht…

365 Tage, an denen kein einziger Artikel auf diesen Blog erschien…
Naja, was soll ich sagen.
Vielleicht hatte ich einfach besseres zu tun.
Oder aber es gab einfach NIX, das letztes Jahr wert gewesen wäre, dazu zu bloggen.

Aber zum Glück gibt es ja die „Watchmen” vom CCC, die für mich die wichtigsten Ereignisse des Jahres präsentieren:

In diesem Sinne: Bis 2013

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bonne année 2011

So… das Jahr 2010 ist abgehakt.
Ich muss mir zumindest keine Gedanken mehr um die URL www.pan2010.de machen.
Über www.pan2011.de denke ich noch nach. Wahrscheinlich die kommenden 365 Tage.

Aber ach, es ist ja sooo viel passiert 2010.
Wer erinnert sich nicht an all die Reissäcke, die in China (und anderswo) umfielen?
Und wer sich nicht erinnert bekam auf allen televisionären Kanälen die volle Packung Rückblicke präsentiert. (Kleine Besserwisserei: Nicht der Wurstesser von Sat1 war der Erste, der mit solch einem Konglomerat aus Würgereiz verursachenden Belanglosigkeiten versuchte, noch ein paar Hunde hinter dem Ofen und vor die Flimmerkiste zu locken.
Nein, die Kollegen vom Norddeutschen Rundfunk waren es!)

Da ich aber zu faul bin, selbst einmal in den Archiven zu stöbern, und all die (welt)bewegenden Ereignisse des Jahres noch einmal aufzuwärmen (und wenn ich nicht so faul wäre, hätte ich eben etwas besseres zu tun!)

Daher mache ich es wie alle bösen Räuber von „Qualitätsjournalismus” und bediene mich bei Anderen:

In diesem Sinne auch für 2011:
Stay rude, stay rebel…

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Schön! Färber!

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„Klare Absage an die Schulversuche” !?

Der kurze Bericht der WAZ über die Tagung des Heiligenhauser Schulausschusses am Donnerstag verführte mich zu einem Kommentar, den ich dann aber für derwesten.de als zu lang erachtete.

Daher dieser mediale Weg, um meinem Kommunikationsdrang nachkommen zu können.

Der betreffenden Artikel berichtete über die Feststellung der „Verantwortlichen”, sich in Heiligenhaus nicht an den „…zwei Schulversuchen [die] das Land NRW aktuell am Start [hat]” zu beteiligen.
Sprich, es wird in nächster Zeit weder die gymnasiale Oberstufe zum „G9” (dem Abitur nach 13 Schuljahren) zurückkehren, noch wird an die Einrichtung einer „Gemeinschaftsschule” in Erwägung gezogen.

Besonders perfide empfand ich die durch die WAZ kolportierte Begründung der „Verwaltung und Politik”: „[…]die Teilnahme an diesem Schulversuch [bedeutet] die Aufgabe des bestehenden Angebots der Sekundarstufe I (Gesamtschule, Realschule, Gymnasium) […]”

So, so… Merke: Nicht „Aufgabe (eines Teiles) des Angebots” sondern „Aufgabe DES Angebots”.
Da wird also erst einmal der Teufel des „Entweder/Oder” an die Wand gemalt.
Man muss ja nicht gleich riepl’sche Ansichten vertreten, aber das hört sich doch ein wenig zu sehr nach „untergehendem Abendland” an.

Und das ausgerechnet von jenen „Verantwortlichen”, die bereits dafür gesorgt haben, dass eben jenes „bestehende Angebot” sich um das der Hauptschule verringert hat.

Aber davon ab, hier wird unterschwellig ein (absichtlich?) Falsches Bild einer „Gemeinschaftsschule” im Sinne dessen, was die neue „rot-grüne Minderheitsregierung” in ihrem Koalitionsvertrag beschlossen hat, abgegeben.

Dafür müsste man aber erst einmal beginnen, sich ein Bild von dem zu machen, was das schwammige Wort „Gemeinschaftsschule” in diesem Falle überhaupt beinhaltet.

In der (eher emotional als rational) geführten „Bildungsdebatte” steht der Begriff für Allerlei von „Einheitsschule” bis „Gesamtschule”.
Irgendetwas, in dem die ganzen „geistig verwirrten Linksgrünen-Multikulti-Gutmenschen-Alt’68er-Spinner” in ihrer Idee von „liberté, égalité, fraternitéALLE Kinder, Menschen, Geschöpfe gleichmacherisch in EINEN Topf schmeißen wollen. Denken die Einen.
Vielleicht die Chance, das dank PISA-, Shell-, KFN-, und sonstigen Studien und Expertisen offensichtlich als marode identifizierte Bildungssystem für die nachfolgenden Generationen gerechter, besser und menschen- statt leistungsorientierter zu machen. Denken Andere.

  • In Gemeinschaftsschulen werden Kinder auf der Grundlage christlicher Bildungs- und Kulturwerte in Offenheit für die christlichen Bekenntnisse und für andere religiöse und weltanschauliche Überzeugungen gemeinsam unterrichtet und erzogen.
    So steht es in der Verfassung des Landes NRW. Artikel 12 Absatz 6. 28.Juni 1950 !!!

Ahso…

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Konsumkritik? Kreativ!

Wenn Brüder konsumkritisch recherchieren, kommt allbei ein interessanter Link dabei heraus…

konsumpf

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Große Reden – Teil I

Es gibt Worte, die bleiben aktuell…

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Habemus Bundespräsident !

koenigWulff

Welch ein Glück, dass in Südafrika am Mittwoch Spielfrei war… Wahrscheinlich ist mal wieder ein Intelektuellenmagazin für uns in die Bresche gesprungen – die haben ja einen ganz besonders guten Draht zur FIFA…
(Wobei, ich hätte meinen Hut gezogen, wenn die JU um 21:30 Uhr zum Autokorso aufgerufen hätte. Die sind doch sonst sooo kreativ…)

Na, egal… immerhin 1244 Menschen in …schland mussten sich so nicht um die wirklich wichtige Dinge kümmern und hatten die Muße, sich solchen Nebensächlichkeiten wie die Wahl eines neuen Staatsoberhauptes zu widmen.

Kasperletheater at it’s best.
Ganz große Show. Und die Medien non stop live dabei… klar, gab ja auch kein Fußball an dem Tag…

Und alle stilisierten es zum GANZ GROSSEN Ereignis…
Die Zukunft der Regierungskoalition steht auf dem Spiel” wurde schon getönt – vor allem aus dem Lager der Opposition…

Von den beteiligten Politikern gefeiert als „Große Stunde der Demokratie”, was nichts anderes heißt als: „Volk, halt die Fresse, wir machen das schön unter Uns aus…
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Eine Kleine Aktion am Rande…

Nun ist die Landtagswahl schon seid ein paar Tagen vorbei, aber da gibt es noch eine Sache, die mir keine Ruhe ließ.
Diese §$%&# NPD Plakate an den Wahlwerbetafeln…

An anderer Stelle sind diese teilweise vandalistisch entfernt worden, aber im Nonnenbruch — dort wo diese rechtsextreme Vereinigung auch noch mit 1,7% ein im Verhältnis erschreckendes Ergebnis erzielte — blieben sie unberührt. Andere Politikerfratzen hingegen wurden auf derselben Wahlwerbetafel durchaus mit allerlei Grafitti, Aufklebern und anderen Statements versehen.
Selbst die an einigen Stellen im Stadtgebiet illegal (da nicht ordnungsgemäß angemeldet und bezahlt!) angebrachten Plakattafeln von ProNRW brauchten erst beherzte Bürger, um zu verschwinden.

Zwar hört man bei Nachfrage allerseits, wie selbstverständlich man dies ablehnt, aber irgendetwas zu tun, das scheint niemand zu wollen.
Man lässt gewähren…
Doch es gehört etwas mehr dazu, als zu versuchen das Problem mit Ignoranz zu lösen!

2007 bereits wurde von einer kleinen Handvoll Bürger vor der in Heiligenhaus aktiv werdenden ProNRW gewarnt. Ein aufklärender „Informationsabend” zu diesem Thema wurde von konservativen Kreisen mit völlig missinterpretierten Argumenten kleingeredet und sogar zum Boykott aufgerufen!

Wo sich anderorts in großen Initiativen alle Vereine, Institutionen, Einrichtungen, Gewerkschaften, Kirchen und Parteien geschlossen gegen Rechts stellen — und sei es nur für ergebnislose Schauläufe —  bleibt es in Heiligenhaus bei lethargischem „Totschweigen”. Denn man will „diesen Parteien kein Podium bieten”, und außerdem „hat Heiligenhaus kein Naziproblem”.
Nein, aber 295 Menschen, die bei der Landtagswahl rechtsextreme Parteien gewählt haben!
ProNRW ist in Heiligenhaus die stärkste unter den „Kleinparteien” geworden. Im Nonnenbruch ist es sogar die NPD geworden.
ProNRW bekommt dank deren „Wahlerfolg” nun jährlich fast 100.000 € „Wahlkampfkostenerstattung” aus Steuergeldern! Na danke!

Aber wie das nun einmal mit mir ist: Ich lasse mich nicht durch die Handlungen anderer beeinflussen und muss halt im Zweifelsfall alleine etwas tun!
Nur: Was?
Einfaches entfernen der Plakate als Zeichen für deren Unerwünscht sein reicht nicht aus, mag es auch die effektivste Weise sein, deren Propaganda zu unterminieren.
Doch ich brauche einen etwas… kreativeren… Ansatz!

Eine Inspiration war die Aufforderung an den „Heiligenhauser Till Eulenspiegel”, sich um die ProNRW-Plakate ein mal in seiner „einwickelnden” Art zu kümmern. Mit den ProNRW-Plakaten hat das dank dem beherzten Handeln einiger Bürger, die diese Plakate „entsorgten”, bevor man sich an ihnen austoben konnte, leider nicht geklappt.

Aber die NPD-§$%&# wollte ich wenigstens noch auf „meine Art” Kommentieren.
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WER, wenn nicht ich? WO, wenn nicht in Schweden? WANN, wenn nicht jetzt?

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